Geothermie
Funktionsweise
Die im Erdreich gespeicherte Wärme wird mittels einer Wärmepumpe dem Heizsystem zugeführt. Hierbei kommt das Prinzip des Kühlschranks zum Einsatz. In einem geschlossenen Kreislauf wird ein so genanntes Kältemittel abwechselnd verdampft und verflüssigt. Die am Verdampfer entstehende Wärme wird dem Heizsystem zugeführt. Die am Verflüssiger entstehend Kälte wird durch die im Erdreich gespeicherte Wärme (ganzjährig ca. 10°C) auf ein höheres Temperaturniveau gebracht.
Welche Vorteile habe ich?
1.Geld sparen
In Neubauten oder gut gedämmten Häusern mit ausreichend großen Heizflächen werden 75% der Heizenergie kostenlos dem Erdreich entzogen. Der Einsatz einer Wärmepumpe wird auf Grund seiner hohen Effizienz großzügig gefördert.
- der für den Betrieb eingesetzte Strom wird subventioniert
- Einmaliger Zuschuss durch die bafa von 2.400 € + 120 € je kW über 10kW Nennleistung
- Investitionszulage von bis zu 20% für bestimmte Gewerbe
2. Unabhängig werden
Mit einer Wärmepumpe produzieren Sie 75% Ihres Wärmebedarfs aus kostenlos zur Verfügung stehender Energie. In Verbindung mit anderen regenerativen Systemen, wie zum Beispiel einer Photovoltaikanlage die den Strombedarf der Anlage zu einem Großteil abdeckt, können Sie den ständigen Preissteigerungen im Energiemarkt gelassenen entgegensehen.
3. Umwelt schonen
Mit der Nutzung gespeicherter Wärme im Erdreich, in der Luft oder im Grundwasser erzeugen Sie emissionsfrei Wärme. Bei einem Wärmebedarf in einem Einfamilienhaus von 20.000 kWh/Jahr ersparen Sie in 10 Jahren der Umwelt den Ausstoß von ca. 100 Tonnen klimaschädlichen Co2.
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